Aktuelle Problemdarstellungen mit konzipierten Lösungen
Problem Freeware:
Leider finden sich immer mehr Abzocker im Netz. Der Begriff Freeware ist nicht gesetzlich geschützt. Jeder versteht unter Freeware etwas anderes. Einige Freewareprodukte erfordern eine kostenlose Registrierung. Nach der Registrierung wird der Nutzer dann mit Werbung überhäuft. Einige bieten ein Abo an, über die Kosten wird dann irgendwo versteckt auf der Seite informiert. Einige Produkte enthalten mehr Werbung als Nutzen. Einige Produkte sind nur kurzzeitig kostenlos nutzbar, danach wir eine Gebühr fällig. So sieht es leider aus. Gier und Gewinnstreben verbreitet sich, wie überall auf dieser Welt, auch im Internet.
Mein Tipp:
Niemals vor dem Download persönliche Angaben machen. Sehr schnell hat man irgendwelche Kostenfallen übersehen. Sehr schnell wird man mit Werbemails zugemüllt. Seriöse Anbieter verlangen nichts. Seriöse Anbieter möchten gern ihr Wissen der restlichen Welt anbieten, auf das sich andere daran erfreuen mögen.
Problem Datenträger:
Urgroßvaters Fotos sind zwar ein wenig vergilbt, aber noch nicht hinüber. Hundert Jahre alte Bücher kann man immer noch lesen. Heutige Datenträger können da bei weitem nicht mithalten. Meine ersten Computerdaten habe ich vor dreißig Jahren auf Datenkassetten gespeichert. Die Kassetten gibt es schon lange nicht mehr. Für Computer gibt es auch heute noch keine sicheren Datenträger. Auch die Firmen, die ein mal behauptet haben, CDs sind sichere Datenträger, backen inzwischen sehr kleine Brötchen.
Mein Tipp:
Wichtige Daten auf unterschiedliche Datenträger sichern. DVD und externe Platte oder DVD und Stick. Wie wichtig die verlorenen Daten waren, stellt man erst fest, wenn sie verloren sind.
Problem Internetseiten:
Laut Statistischem Bundesamt haben in Deutschland noch circa achtzehn Prozent kein Zugang zum schnellen Internet. Dort fallen schlecht erstellte Internetseiten besonders auf. Da dauert ein Seitenaufruf mit langsamer Verbindung schon mal einige Minuten. Eine durchschnittliche Seite liegt nach meinen Recherchen inzwischen bei 400 Kilobyte. Die Seite einer Zeitschrift oder Tageszeitung liegt gar bei 2000 Kilobyte.
Die Kenntnisse einiger Programmierer lassen schwer zu wünschen übrig.
Ein paar Grundkenntnisse über Farbdarstellungen oder Bildschirmauflösungen wären vorteilhaft.
Nur mal so zum Vergleich:
Meine Seiten haben ein durchschnittliches Datenvolumen von 20 Kilobyte.
Ungefähr so viel, wie andere zur Darstellung eines Buttons benötigen.
Problem Dateiformate:
Ein Schüler, der heute eine interessante Abhandlung niederschreibt und abspeichert, wird sie als Erwachsener wahrscheinlich nicht mehr öffnen können. Schon jetzt lassen sich etliche Dokumente nicht mehr betrachten, weil es die dazugehörigen Programme nicht mehr gibt. Nicht ein mal die Dateiformate des gleichen Herstellers sind untereinander kompatibel. Da kann man sich leicht vorstellen, wie es aussieht, wenn der ehemalige Schüler in einigen Jahren seine Dokumente öffnen möchte.
Mein Tipp:
Eine langfristige Alternative wäre, die Datei als reine Textdatei zu speichern. Das geht mit allen Programmen. Leider geht die Formatierung dabei verloren. Dafür gibt es jedoch auch eine Lösung. Das unter Profis bekannte Ritch Text Format. Das Format wird seit etlichen Jahren von fast allen Textverarbeitungsprogrammen unterstützt.